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Start in Windeln zum 16. Stadtlauf |
Der jüngste Läufer war ein Mädchen und gerade zwei Jahre alt. Kim-Marie Kinder vom SG Bautzen Nord hatte erst zwei Wochen nach dem Bautzener Stadtlauf Geburtstag. Marvin Ackermann vom selben Verein war nur wenig älter. Er war gerade drei Jahre alt geworden. Die beiden Bautzener waren zwei von 20 Zwei bis Vierjährigen, die im vorigen Jahr gestartet sind. Auch in diesem Jahr sollen wieder viele Kinder dabei sein. „Wir legen viel Wert darauf, dass die Kinder und Jugendlichen beim Lauf starten“, sagt Ulrich Schneider vom Organisator MSV Bautzen 04. Nicht zuletzt für sie hat der Verein wieder edle Medaillen prägen lassen. Mit einem anderen Design als im vorigen Jahr. Denn jede soll eine besondere Erinnerung sein. „Auf die Medaillen sind die Kinder immer sehr stolz“, sagt Schneider. Der Bautzener Stadtlauf hat sich herumgesprochen. Neben Startern aus Bautzen und dem Landkreis melden sich regelmäßig Läufer aus Deutschland, Tschechien, Österreich, Russland und sogar der Ukraine an. Mit dabei sind auch Reservisten der Bundeswehr. Bereits zum zweiten Mal starten sie in diesem Jahr einen Uniformund Gepäcklauf. Im Rahmen des Hauptlaufes gehen sie in voller Montur und Ausrüstung auf die Strecke. Pro Gepäckund Ausrüstungsstück gibt es eine Zeitgutschrift. Die Splitterschutzweste bringt 15 Minuten, der Rucksack zehn und der Gefechtshelm fünf. Ob die Strecke so bleibt, wie sie geplant ist, ist derzeit noch nicht klar. Das richtet sich danach, ob die Bauarbeiten auf der Wallstraße bis dahin beendet sind oder nicht. Derzeit sieht es gut aus. Sollte es terminlich nicht reichen, kann der Verein schnell reagieren. „Über Nacht“, wie Gesamtleiter Ulrich Schneider meint. Dann werde man die Strecke etwas kürzen, die Läufer müssten entsprechend mehr Runden laufen. Die Pokalstrecken sind für Frauen sechs und für Männer zehn Kilometer lang. Die Strecke für Jedermann kann gelaufen oder gewalkt werden, sie geht über 1,2 Kilometer. Die ersten Starts für die Jüngsten sind bereits 11.00 Uhr, die Läufe über sechs und zehn Kilometer beginnen erst 13.30 Uhr. Gerade die unterschiedlichen Starterfelder sind eine organisatorische Herausforderung. „Hier schauen wir immer noch mal genau, ob die Läufer bei den richtigen Läufen starten“, erklärt Ulrich Schneider. Sonst drohe schnell ein Chaos. Immerhin - erstmals wird es statt eines Zeltes im Start- und Zielbereich Container geben. „Das Zelt hat es immer weggewedelt“, erzählt Schneider. Auch sonst habe es viele Sachspenden gegeben, die den 16. Bautzener Stadtlauf erst möglich machten. Was jetzt noch fehlt sind Helfer. Mindestens zehn bis 15. Schneider: „Die langjährigen Helfer scheiden aus, zu wenige rücken nach.“
Monika Lenz
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