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08.09.2018 09:00:00
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Historischer Abriss zum Bautzener Stadtlauf

Bequem sitzende Laufschuhe und wetterfeste Kleidung gehören zur Ausrüstung eines jeden Läufers. Die Wasserflasche ist selbstverständlich immer griffbereit. Egal ob beim Hobbyläufer oder Profi. Jedes Jahr finden die unterschiedlichsten Läufe in ganz Deutschland statt. Auch der alljährlich stattfindende Bautzener Stadtlauf hat sich zu einer festen Größe im Läuferkalender entwickelt, der Jahr um Jahr mehr Läufer in die Spreestadt lockt. In diesem Jahr feiert er am Samstag, 14. September, seinen 20. Geburtstag.

Laufbewegung der 80er Jahre als Geburtsstunde der Bautzener Laufszene

Bereits sechs Jahre vor dem 1. Bautzener Stadtlauf etablierte sich ab 1988 der Stauseelauf. Die sich in den 1980er Jahren ausbreitende Laufbereich macht auch nicht vor der Region in Bautzen halt. Aus dem Grund organisierten Hobbyläufer Seminare, legten Strecken für Anfänger und Fortgeschrittene an und unternahmen Ausflüge zum traditionellen Rennsteiglauf.

Der 1. Stauseelauf beschränkte sich auf nur 20 Teilnehmer und einer Strecke von fünf Kilometern. Erst nach der Wende wurde die Distanz auf 16 Kilometer verlängert. Mit dem letzten Stauseelauf 1993 erhielt das Rennen durch Läufer aus Polen und Tschechien internationales Flair. Auf Grund von personeller, logistischer und finanzieller Mehrbelastung suchte das damalige Organisationsteam nach Alternativen. Die Überlegungen mündeten dann in der Vorbereitung und Durchführung des 1. Internationalen Bautzener Stadtlaufs am 06. August 1994.

Stadtlauf etabliert sich als fest gesetztes Laufevent

Seit dem Zeitpunkt wuchs der Bautzener Stadtlauf zu einem festen Termin im Kalender von professionellen und Hobbyläufern heran, der jedes Jahr mehr und mehr Läufer nach Bautzen bringt. Mit der wachsenden Anzahl an Läufern musste sowohl die Organisation wie auch die Strecke angepasst werden. Befand sich der Start-Ziel-Bereich bis 2004 mit Unterbrechungen auf dem Hauptmarkt, verlegte das Organisationsteam diesen ab 2005 auf den Postplatz, wo er auch dieses Jahr wieder sein wird. In den bisher stattgefundenen 19 Rennen wurden insgesamt 114 Podestplätze in den Hauptläufen vergeben. Davon erliefen sich 13 Männer und 23 Frauen aus Deutschland 36 Plätze.

Die Organisation musste mit dem Stadtlauf wachsen

Immer wieder kam es in den letzen 19 Jahren zu Problemen und Veränderungen sowohl in der Organisation als auch im Streckenverlauf. So erhielten Teilnehmer 1994 ein T-Shirt für ihre Teilnahme. Ein Novum bei einer Laufveranstaltung in Sachsen. Erst ab 2006 erhielten die Teilnehmer eine Medaille als Auszeichnung. Vor allem die immer weiter ansteigende Zahl der Läufer und die Streckenführung stellte das Organisationsteam immer wieder vor Schwierigkeiten. Denn die Stadt Bautzen ist nur ungenügend in die Vorbereitungen einbezogen, so dass kein kompetenter Verantwortlicher im Team ist, der alle Fäden in den Händen hält. Bis 1998 ziehen sich die Probleme bevor eine bessere Abstimmung mit der Stadtverwaltung sichtbar wird. Immer mehr erfahrene Mitarbeiter und Ehrenamtliche bringen sich ebenfalls ein und verwandeln den Stadtlauf zu einem Markenzeichen von Bautzen.

Besondere Höhepunkte in 19 Jahren Bautzener Stadtlauf

Ein Höhepunkt in der 19-jährigen Geschichte war der Stadtlauf zur 1000-Jahrfeier 2002. In dem Jahr stellte der Lauf einen Teilnehmerrekord mit 921 Läufern auf. Zu dem lief Waldemar Cierpinski, Olympiasieger von 1976 und 1980, als prominenter Gast mit. Eine Neuerung fand auch 2005  statt, als die Zeitmessung erstmalig mittels Transpondern elektronisch erfasst wurde. Den bisherigen Teilnehmerrekord hält noch immer der Stadtlauf 2010 mit 1579 Teilnehmern, darunter 1347 Schüler. Eine der letzten Änderungen fand im letzten Jahr statt, als die Preisgelder abgeschafft und durch wertvolle Sachpreise ersetzt wurden. 2012 holte sich Maik Petzold seinen zweiten Gesamtsieg, knapp über seinem eigenen Streckenrekord.

Wenn sich auch in den 19 Jahren die Organisation als auch die Strecke geändert hat, manch ein Läufer hielt dem Bautzener Stadtlauf die Treue. So Gernot Pakoßnik aus Kubschütz. Er hält mit 19 Teilnahmen den alleinigen Teilnahmerekord und will auch im diesjährigen Jubiläumsjahr wieder teilnehmen.

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